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Absprachen

Leitfaden für die Lernzeit (Hausaufgabenzeit) in der Eingangsstufe

  1. Die Kinder der Eingangsstufe erledigen ihre Hausaufgaben in der Schule.
  2. An zwei Wochtagen findet die Lernzeit für je 45 Minuten in der Klassengemeinschaft statt.
  3. Die Betreuung wird durch die Klassenlehrerin und eine pädagogische Mitarbeiterin aus dem offenen Ganztag begleitet.
  4. Es werden Aufgaben gestellt, die die Kinder in der Regel alleine anfertigen können.
  5. Es werden Aufgaben aus dem Bereich Mathematik und Deutsch angefertigt.
  6. Kinder können in der Lernzeit das pädagogische Material in der Klasse nutzen, um an ihren Aufgaben zu arbeiten.
  7. Kinder können in Partner- oder Gruppenarbeiten Aufgaben erledigen, wenn die Aufgabe dies erfordert.
  8. Die Transparenz der Inhalte und die Kommunikation zwischen Lehrerinnen und Eltern über die Arbeit in der Lernzeit wird durch die Lernzeitmappe sichergestellt.
  9. Die Kinder nehmen die Lernzeitmappe und die Materialien, an denen sie gearbeitet haben, regelmäßig mit nach Hause.
  10. Die Eltern sollen die Rückmeldung über die Lernzeit regelmäßig unterschreiben.
  11. Zu Hause sollen die Kinder einen Kopfrechenpass und einen Lespass bearbeiten.
  12. Zum Ende des 2. Lernjahres gibt es an zwei Nachmittagen Aufgaben in Mathematik und Deutsch, die die Kinder zu Hause bzw. in der OGS erledigen, um an die Hausaufgabenregelung in Klasse 3 herangeführt zu werden.

Leitfaden für die Anfertigung von Hausaufgaben Ende Lernjahr 2 und im 3. und 4. Schuljahr

  1. Richtzeiten für die Erledigung der Hausaufgaben sind für das Ende des zweiten Lernjahres ca. 20 Minuten täglich, zu Beginn des 3. Schuljahres ca. 30 Minuten und bis zum Ende der Grundschulzeit im 4. Schuljahr wird die Zeit auf 60 Minunten kontinuierlich gesteigert.
  2. Es muss geregelte Zeiten für die Erledigung der Hausaufgaben geben.
  3. Die Kinder sollen die Hausaufgaben in der Regel alleine erledigen können.
  4. Die Eltern sollten „rund um die Hausaufgaben“ ansprechbar sein.
  5. Hilfen sollen so gering wie möglich sein, damit dem Kind das eigene Denken nicht abgenommen wird.
  6. Bei der Unterstützung muss berücksichtigt werden, dass das Kind die Verantwortung für die Hausaufgaben hat.
  7. Hausaufgaben dürfen Fehler enthalten.
  8. Hausaufgaben dürfen unvollständig sein, wenn das Kind lange genug daran gearbeitet hat.
  9. Eltern sollen nicht Unterrichtsinhalte vorwegnehmen.
  10. Die Eltern sollen nicht ihre „eigenen Lernmethoden“ anwenden, sondern auf die Denk- und Arbeitswege der Kinder eingehen.
  11. Die Hausaufgaben müssen von den Eltern gewürdigt werden.
  12. Nicht alle Kinder in einer Klasse müssen die gleiche Hausaufgabe haben.
  13. Auch mündliche Hausaufgaben und gestellte Aufträge sind „echte“ Hausaufgaben.
  14. Das Aufräumen und die Entrümplung des Ranzens gehören auch zu den Hausaufgaben.
  15. Lernmaterialien müssen immer vollständig sein.
  16. Dauernder Stress bei den Hausaufgaben ist ein Signal, dass Sie das Gespräch mit der Lehrerin oder den Lehrern suchen sollten.

Hospitation im Unterricht durch Eltern

Das Recht der Eltern, am Unterricht teilzunehmen ist nicht nur gesetzlich verankert, sondern auch vom ganzen Kollegium erwünscht.
Wir möchten dazu ermuntern, davon Gebrauch zu machen!
Das konkrete Erleben des Schulalltags eröffnet Eltern einen Einblick, wie sich ihr Kind im Unterricht verhält und trägt dazu bei, Arbeitsweisen, Methoden und konzeptionelle Gedanken über das Lernen besser verstehen zu können 

Daher ist die Hospitation ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation und der Zusammenarbeit der Lehrerinnen mit den Eltern. Nur wenn diese Zusammenarbeit in gegenseitiger Anerkennung gelingt, kann auch das Lernen der Kinder gut gelingen!

Die Schulkonferenz hat sich Gedanken gemacht, unter welchen Bedingungen die Unterrichtsbesuche der Eltern stattfinden sollten, damit sie für alle Beteiligten gewinnbringend sind:

  • Es wäre wünschenswert, wenn während der gesamten Grundschulzeit mindestens ein Besuch des Unterrichts durch Eltern stattfindet.
  • Eine rechtzeitige Terminabsprache sollte erfolgen.
  • Besonders informativ ist es, wenn ein ganzer Unterrichtsvormittag besucht wird.
  • Es wäre schön, wenn sich die Eltern aktiv im Unterricht einbringen und sich in Arbeitsphasen als Ansprechpartner/innen für die Schüler und Schülerinnen zur Verfügung stellen würden.
  • Ein klärendes Gespräch mit der Klassenlehrerin gehört zur Hospitation.
  • Beobachtungen und Einschätzungen der Mitschüler und Mitschülerinnen Ihres Kindes dürfen selbstverständlich nicht weitergegeben werden. Die besuchenden Eltern sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Unterrichtsbesuche in Konfliktsituationen sollten vorbereitet werden und Beobachtungskriterien mit der Klassenlehrerin verabredet werden.

Unsere Türen stehen offen für Sie! Ihre Kinder freuen sich sicherlich, wenn Sie kommen.